Training mit Effekt

Body-Builder und Kraftsportler kennen den Effekt: Nach einem harten, langen Training mit hoher Belastungsintensität kommt es zu einem Muskelkater bis hin zu Muskelschmerzen. Um Trainingsfortschritte zu erzielen, sind solche Reize unbedingt nötig - dies gilt übrigens nicht nur für Kraftsportler. Erst nach solchen Reizen verbessert und kräftigt sich die Muskulatur in der Regenerationsphase. Training mit zeitweiser Überbelastung ist für einen Erfolg zwingend nötig.

Mehrere wissenschaftliche Arbeitsgruppen konnten jetzt eindeutig nachweisen, dass die Muskelzelle im Zustand des "Muskelkaters" kaum Glucose aufnehmen kann. Ein Zustand analog einer Insulinresistenz beim Diabetiker Typ 2 ist die Folge, natürlich kurzfristiger. Je stärker der Muskelkater, desto ausgeprägter die Insulinresistenz - das Ergebnis dieser Studie.

Was aber geschieht mit gegessenen Kohlenhydraten, wenn diese nicht optimal und "hungrig" von den Zellen in der Muskulatur aufgenommen werden können? Überschüssige Kohlenhydrate, die nicht als Glykogen eingelagert oder verbrannt werden können, werden in Fett umgewandelt und als solches gespeichert. Eine Horrorvision für jeden Kraftsportler, der Körperfettgehalt steigt an!

Die Lösung ist offensichtlich und in der Praxis 1000-fach bewährt: Einschränkung des Kohlenhydratverzehrs in dieser Phase der Wettkampfvorbereitung. Um trotzdem nicht von Salat, Steak und Fisch alleine leben zu müssen, greifen immer mehr Profis zu unserem minus-KH-Brot und reduzieren so die Zufuhr von Kohlenhydraten in diesen Phasen der Wettkampf-Vorbereitung.